Rushooka
 
Über uns 
Wir leben in einer internationalen Fraternität und 
kommen aus verschiedenen Ländern und Nationen:

fr. Carmelo Giannone,OFM
Italien

fr. Teofil Czarniak, OFM
Polen

fr. Viateur Uwamungu, OFM Ruanda

fr. Agapitus Mubangisi, OFM Uganda
Uwaga
Atention

Wo liegt Rushooka?

Willkommen in unserer Mission!

   


Von Kampala fährt man 480 km nach Südwesten und erreicht -120 km hinter Mbarara - Rwahi, ein kleines Dorf an der Hauptstraße, berühmt wegen des Zwiebelanbaus. Hier musst du nach rechts abbiegen in Richtung einiger Hügel. Nach 4 km ruckeliger Schotterstraße erreichst du ein Dorf, das die Einheimischen Karere nennen, allgemeiner als Rushooka bekannt.



   








Das Dorf liegt zwischen Hügeln verborgen.

Unser Haus, wo wir leben und arbeiten, ist umgeben von Bananenplantagen und simplen Lehmhüten. Die Dorfbewohner haben die ersten Franziskaner mit offenen Herzen willkommen geheißen und sind stolz, dass ihr einfaches Dorf für die Niederlassung ausgewählt wurde. 







   





Die Gebäude unseres Klosters sind quadratisch angeordnet mit einem kleinen Innenhof. Der Besucher geht durch einen Torbogen, der an sakrale europäische Architektur erinnert, bevor er ins Kloster eintritt.













Vor dem Eingangstor befindet sich ein altes Gebäude. Der Zahn der Zeit hat es stark mitgenommen. Es diente früher der Pfarrei als Klassenräume und Schlafsäle. Jetzt ist es ziemlich verwahrlost. Bald, wenn das Pastoralzentrum fertiggestellt ist, soll es renoviert werden, um Schreinern und Schweißern als Lehrwerkstätte zu dienen.


   









Über dem Haupteingang zum Kloster liest man in Runyankole - der Lokalsprache - den franziskanischen Gruß, der auf Franziskus von Assisi zurückgeht: „Mukama abahe obusingye n’okushemererwa” („Frieden und alles Gute“). Nicht jeder, der zu uns kommt, geht wieder weg mit gelösten Problemen, wohl aber mit unserem Rat und Segen.










    Im Zentrum unseres Klosters befindet sich die Kapelle, in der unser bedeutendster Bruder - Jesus Christus - wohnt. 2008 wurde sie eingeweiht, und hier treffen wir uns täglich dreimal zum Gebet. Beim Gebet, besonders samstagabends, denken wir an alle Wohltäter, die uns materiell und spirituell unterstützen.

   











    Viele Jahre war unser Kloster sehr offen: Fast jeder konnte kommen und gehen, was das Gemeinschaftsleben sehr störte. Deswegen haben wir kürzlich einen Zaun ums Klostergelände gezogen, nicht um uns von den Menschen zu trennen, sondern um unser Privatleben etwas zu schützen. 










   

    Der hl. Franziskus hielt seine Brüder an, für „Bruder Esel“ - unseren „Bruder Leib“- zu sorgen. Deswegen ist die Küche für uns wichtig. Beatrice, Dritt-Ordens-Mitglied, versucht die Geschmäcker der Brüder, die aus vier  verschiedenen Ländern kommen, zufrieden zu stellen. Ehrlich gesagt, sie ist eine ausgezeichnete Köchin! Manchmal findet sie in Br. Carmelo – einem Italiener –bei der Zubereitung internationaler Gerichte willkommene Unterstützung. Auch er ist ein exzellenter Koch. 



  





Neben der Kapelle und dem Erholungsraum treffen wir uns regelmäßig im Refektor, nicht  nur zum gemeinsamen Essen, sondern auch zum Erfahrungsaustausch über unsere täglichen Arbeiten. All das hilft, brüderliche Gemeinschaft aufzubauen.













Unser Erholungsraum ist mit einer kleinen Bücherei verbunden. Hier können wir uns durch Lesen, Anschauen von Videos oder Fernsehnachrichten auf dem Laufenden halten, denn oft fühlen wir uns in der abgelegenen Pfarrei von der Außenwelt isoliert.










 




Oft fehlt in Afrika fließendes Wasser, besonders in kleinen Dörfern auf dem Land. Auch wir müssen Regenwasser sammeln zum Waschen und Kochen. Glücklicherweise ist Rushooka seit einiger Zeit mit einer Wasserleitung gesegnet, die von Missionaren gebaut wurde. Unter ‚Projekte‘ gibt es dazu mehr zu lesen. 


 









    Rushooka hat ein angenehmes Klima: Es gibt im Jahr zwei Regenzeiten. In der Trockenzeit erfreuen uns warme und sonnige Tage mit einer Vielfalt blühender Blumen. Unser Garten lädt ein zur Kontemplation und zum Gebet. Gern kommen Besucher hierher zu Exerzitien oder zur Erholung.













    Evangelisation - das Evangelium zu verkündigen und Sakramente zu spenden - ist eines der Hauptziele unserer Präsenz in Afrika. In der Pfarrkirche feiern wir unseren Glauben. Sonntags und an Hauptfesten versammeln wir uns hier gemeinsam mit den Gläubigen, um im Gebet und Gesang unserem Gott zu begegnen. 





   







    Die Kirche hat einen achteckigen Grundriss. Das Innere ist bescheiden: Einziger  Schmuck ist das San Damiano-Kreuz und eine Muttergottes-Statue. Die Kirche bietet Platz für 600 Gläubige.












    Evangelisierung beinhaltet auch Ausbildung und Erziehung: beides sind weitere  Schwerpunkte unserer Arbeit. Dazu dient das Pastoralzentrum, das z.Zt. erweitert wird, mit Unterrichts-, Versammlungs- und Schlafräumen, einer Küche, WCs und Duschen. Somit können von weither angereiste Kursteilnehmer übernachten. Jede Woche kommen viele Gruppen zu Glaubenskursen, Vorträgen, Seminaren oder Exerzitien, die wir organisieren.